Leistungen in der urologischen Ordination Dr. Kontur

Illustration der Nieren
Ich biete (fast) alle Gebiete des urologischen Fachgebiets an. Von Krebsvorsorge über die Behandlung von Inkontinenz, Erektionsstörungen, Harnsteinleiden, Laboruntersuchungen bis zur Behandlung von urologischen Krebserkrankungen, Sonographien und Endoskopien.

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Urologische Vorsorgeuntersuchungen

Ein Schwerpunkt in meiner Ordination liegt in der Vorsorge und Prostatakrebs-Früherkennung.

Männern ab 45. Lebensjahr wird eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Urologen empfohlen. Bei familiärer Vorbelastung auch schon davor. Je früher eine urologische Krebserkrankung erkannt wird, um so besser kann diese behandelt werden. Die Vorsorgeuntersuchung besteht in der Regel aus einer rektalen Tastuntersuchung, bei der etwaige Verhärtungen erkannt werden können. Des Weiteren kann die Bestimmung des PSA-Werts im Blut aufschlussreich sein. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf einen Tumor hinweisen, aber auch einen Hinweis auf eine Entzündung oder gutartige Vergrößerung der Prostata liefern.

Deuten Tast- und PSA-Befund auf einen Tumor hin, kann zur genauen Diagnostik eine MRT fusionierte Prostatabiopsie (auch MRT Fusionsbiopsie der Prostata oder MRT gesteuerte Prostatabiopsie genannt) zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um die neuste und genauste Art der Prostatakrebs-Diagnostik, bei der das Ultraschallbild der Prostata mit dem MRT fusioniert wird. Mit dieser Art der Diagnostik kann zielgenau biopsiert werden und auch kleine Herde lokalisiert werden.

Vektor-Illustration eines Patienten und einem Arzt

Erkrankungen der Prostata

Erkrankungen der Prostata können eine ganze Reihe an Problemen nach sich ziehen, z.B. Blasenentleerungsstörungen. Mittels Tastuntersuchung und PSA-Wertbestimmung kann herausgefunden werden, ob ein Tumorknoten oder eine Prostatavergrößerung vorhanden ist.

Bei einer gutartigen Prostatavergrößerung können die Beschwerden vielfältig sein: nächtliche Toilettengänge, permanenter Harndrang oder Probleme beim Entleeren der Blase, aber auch Infektionen, Reizzustände, Steinbildung in der Blase oder Blutbeimengungen im Urin sind möglich.

Eine weitere Erkrankung der Prostata kann die Prostataentzündung (Prostatitis) sein. Diese kann sowohl akut als auch chronisch auftreten. Die akuten Entzündungen zeigen sich etwa durch Brennen beim Urinieren. Chronische Entzündungen bleiben oft lange unbemerkt. Ein erhöhter PSA-Wert kann jedoch darauf hinweisen.

Eine bösartige Erkrankung der Prostata ist der Prostatakrebs. Bei Verdacht auf Prostatakrebs erfolgt eine genaue Diagnostik mittels eines Ultraschalles, oft kombiniert mit einem MRT (MRT fusionierte Prostatabiopsie). Je nach individuellen Voraussetzungen (z.B. Alter, Komorbiditäten, Lebensqualität) werden die Behandlungsmöglichkeiten festgelegt.

3D Modell der Prostata

Inkontinenz

Inkontinenz ist eine häufige Erkrankung, die jedoch relativ gut behandelt werden kann. Dabei wird zwischen Belastungsinkontinez (unwillkürlicher Harnverlust beim Husten, Nießen oder bei körperlicher Anstrengung) oder Dranginkontinez (plötzlich einsetzender starker Harndrang und häufiges nächtliches Harnlassen) unterschieden. Harninkontinenz kann unterschiedliche Gründe haben und in jedem Lebensalter vorkommen, wobei Frauen in der Regel häufiger betroffen sind. In einem ausführlichen Gespräch und einer genauen Untersuchung inklusive urodynamischer Messung werden die Beschwerden sowie Begleiterkrankungen geklärt und anschließend verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Oft bringt bereits eine Umstellung oder Reduktion der Medikamente, Toilettentraining und Steuerung des Trinkverhaltens eine deutliche Besserung der Beschwerden. Gegebenenfalls können auch operative Lösungen in Betracht gezogen werden. Auch wenn das Thema oft schambehaftet ist und viele Patienten den Gang zum Urologen scheuen, ist das Problem in den meisten Fällen gut heilbar.

Illustration von Mann und Frau, die auf die Toilette müssen

Urologische Krebserkrankungen

Prostatakarzinom

Der Prostatakrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten bei Männern. Er betrifft vorwiegend ältere Männer zwischen 50 und 70 Jahren. Männern ab 45 Jahren wird daher eine jährliche Prostatavorsorge beim Urologen empfohlen. Neben dem Alter zählen auch genetische Faktoren zu den häufigsten Risikofaktoren. Eine Behandlung erfolgt individuell und hängt von der Aggressivität, Größe und Stadium des Tumors ab. Bei manchen Patienten genügt eine Überwachung des Tumors, wogegen bei anderen eine aggressivere Therapie empfohlen wird.

Blaue Krebsschleife

Nierentumor

Nierenkrebs ist eine relativ seltene Krebserkrankung, jedoch stiegt ab dem 50. Lebensjahr das Risiko einer Nierenkrebserkrankung. Am häufigsten ist dabei das Nierenzellkarzinom. Da es anfangs keine Beschwerden verursacht, wird es oft durch Zufall im Rahmen eines Nierenultraschalls oder Computertomographie entdeckt. Zu den größten Risikofaktoren zählen Rauchen und Übergewicht. Bei frühzeitiger Erkennung und einer entsprechenden Operation des Tumors bestehen gute Heilungschancen.

Hodentumor

Hodentumore sind zwar relativ selten, dennoch ist der Hodenkrebs in der Altersgruppe der 25 bis 45-Jährigen die häufigste Krebsart. Wird Hodenkrebs in einem frühen Stadium erkannt, liegen die Heilungschancen jedoch bei über 90 Prozent. Ein Tumor kann durch eine Tastuntersuchung, Hodenultraschall und Hodentumormarker im Blut festgestellt werden. Die Therapie erfolgt individuell und richtet sich nach Größe des Tumors und dem Vorhandensein von Metastasen.

Blasenkarzinom

Blasenkrebs ist neben dem Prostatakrebs die zweithäufigste urologische Krebserkrankung. Er entsteht oft im höheren Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Rauchen und unbehandelte Blaseninfektionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Blasenkrebs. Blut im Harn und vermehrter Harndrang können Anzeichen für einen Blasenkrebs sein. Die Therapie erfolgt individuell, je nach Art und Stadium sowie Lage des Tumors. Auch beim Blasenkrebs gilt: Je früher ein Karzinom erkannt wird, umso besser fällt die Prognose aus.

Nierenbeckentumor

Nierenbeckentumore machen ca. 10 Prozent der Nierentumore aus und treten insbesondere ab dem 50. Lebensjahr auf. Beim Nierenbeckentumor handelt sich dabei um eine bösartige (selten gutartige) Neubildung, die von der Harnwegschleimhaut des Nierenbeckens ausgeht. Blut im Harn, Harnstau verbunden mit Schmerzen oder Harnwegsinfekten können Hinweise auf ein Nierenbeckenkarzinom sein. Je nach Größe des Tumors muss entweder die entsprechende Niere samt Harnleiter bis zur Blase entfernt werden und anschließend regelmäßig nachkontrolliert werden.

Peniskarzinom

Das Peniskarzinom ist ein seltener Tumor, der meist erst am dem 60. Lebensjahr auftritt. Die Symptome sind oft recht unspezifisch, jedoch können Hautveränderungen an Eichel und Vorhaut des Penis (z.B. erhabene Verhärtungen oder Geschwüre) darauf hinweisen. Zur Behandlung kann je nach Stadium des Peniskarzinoms eine Laserbehandlung oder eine lokale Entfernung des Tumors notwendig sein.


Entzündliche Erkrankungen im Urogenitaltrakt

Zum Urogenitaltrakt gehören Penis, Hoden und Prostata beim Mann, Vulva, Vagina, Gebärmutter und Eierstöcke bei der Frau sowie die Harnorgane (Harnröhre, Blase, Harnleiter, Nieren und Nierenbecken) bei beiden Geschlechtern.

Im Bereich der Geschlechts- und Harnorgane kann es relativ häufig zu Infektionen und Entzündungen kommen. Sie sind in der Regel gut behandelbar.

Zu den häufigsten Infektionen im Urogenitaltrakts zählen Harnwegsentzündungen. Frauen sind davon aufgrund ihrer Anatomie häufiger betroffen als Männer. In den meisten Fällen entsteht der Infekt durch körpereigene Bakterien aus dem Darm (E.coli Bakterien). Harnwegsinfekte können in der Regel jedoch gut behandelt werden. Bleibt ein Harnwegsinfekt jedoch unbehandelt, kann es durch das Wandern der Keime zu einer Nierenbeckenentzündung, im schlimmsten Fall zu einer Schädigung der Niere kommen.

Weitere Infektionen im Urogenitaltrakt können Eichelentzündungen, Hodenentzündungen, Prostataentzündungen und Morbus Ormond sein.

Illustration der Harnblase und der Nieren bei Frau und Mann

Harnsteinleiden

Als Harnsteine werden steinartige Ablagerungen in den Harnwegen bezeichnet. Nicht jeder Stein im Harntrakt muss Beschwerden verursachen. Ein Symptom für Harnsteinleiden kann jedoch eine Nierenkolik sein, die durch starke Schmerzen im Flankenbereich gekennzeichnet ist. Auch Blut im Urin und Harnwegsinfekte können auf Harnsteine hinweisen. Die Art und Weise der Behandlung hängt von der Lage und Größe der Steine ab und wird individuell festgelegt.

Um erneute Harnsteine zu vermeiden kann auch präventiv einiges getan werden, etwa in dem die tägliche Flüssigkeitsaufnahme erhöht wird, eine diätische Umstellung oder eine medikamentöse Weiterbehandlung erfolgt. Auch die Minimierung von Risikofaktoren wie Stress, Bewegungsmangel und Schlafmangel kann Einfluss auf die Vermeidung von Steinen nehmen.

Illustration von Harnsteinen in der Niere

Kinderwunsch

Bei unerfülltem Kinderwunsch kann in meiner Urologie-Praxis eine Abklärung der Fruchtbarkeit des Mannes erfolgen. Neben einem ausführlichen Gespräch wird anhand eines Spermiogramms die Spermienqualität des Mannes und damit die Zeugungsfähigkeit festgestellt. Die Gründe für eingeschränkte Spermienqualität können äußere Einflussfaktoren, aber auch organische Ursachen (wie die gut operativ zu behebende Varikozele), Medikamente oder auch psychische Faktoren wie Stress sein. Oft kann auf einfachem Weg die Spermienqualität des Mannes verbessert werden, etwa durch eine langfriste Änderung des Lebensstils (z.B. Umstellung der Ernährung, Bewegung, Stressvermeidung, Nikotinverzicht). Auch Krankheiten wie Fieber oder Entzündungen können Einfluss auf die Spermienqualität nehmen. Gerne berate ich Sie und Ihre Partnerin auch über weitere Schritte, sollte sich die Spermienqualität nicht bessern.

Illustration von einer schnwangeren Frau und ihrem Mann

Erektionsstörungen

Eine Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) kann nicht nur für den Mann eine psychische Belastung darstellen, sondern auch negative Auswirkungen auf eine Partnerschaft haben.

Auch wenn das Thema mit Scham behaftet ist, gehört eine Erektionsstörung unbedingt abgeklärt. Eine Erektionsstörung kann nämlich auch auf andere gravierende Erkrankungen hinweisen. Die Ursachen für eine erektile Dysfunktion können eine gestörte Durchblutung der Blutgefäße des Penis sein. Stress, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht und Rauchen können ebenso einen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit des Mannes haben. Auch organische Ursachen wie eine Prostataentzündung oder Hormonmangel gehören abgeklärt. Nach Abklärung kann für jeden Patienten eine individuelle und ursachenorientierte Therapie eingeleitet werden. Die Therapieoptionen reichen von einer sexualmedizinischen Beratung oder Sexualtherapie über diverse Medikamente bis hin zu Injektionen oder Vakuumpumpen.

Illustration von einem unzufriedenem Pärchen im Schlafzimmer

Laboruntersuchungen

Oft sind zur Abklärung diverser urologischer Erkrankungen Laboruntersuchungen von Urin, Stuhl, Blut oder Samenflüssigkeit notwendig. Dazu gehören Blutuntersuchungen, Abstriche, Sonografien, Urinuntersuchungen, Harnstrahlmessung, Mikrobiologie, Untersuchung der Samenflüssigkeit (Spermiogramm zur Feststellung der Spermienqualität und der Fruchtbarkeit des Mannes), Testosteronbestimmungen, Bakterienbestimmungen.

Die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut kann etwa auf den Zustand bzw. auf Veränderungen in der Prostata, Entzündungen der Prostata oder auf eine mögliche Krebserkrankung hinweisen. Die Urinuntersuchung liefert beispielsweise Hinweise auf Tumorzellen, Blutbeimengungen sowie Bakterienansammlungen.

Blutabnahme, Urinproben und Abstriche und weitere Grundlagen für Laboruntersuchungen erfolgen direkt in meiner Ordination. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sind in der Regel am nächsten Werktag bereits verfügbar. Bei auffälligen Befunden kontaktiere ich Sie umgehend. Damit wird eine rasche Abklärung und fachgerechte Weiterbehandlung Ihrer urologischen Beschwerde gewährleistet.

Bitte bringen Sie zur Erstkonsultation in meiner Ordination alle bereits vorhandenen Befunde mit.

Illustration einer Laboruntersuchung

Sonographie (Ultraschall)

Sonographische Untersuchungen sind im Bereich der Diagnostik besonders wichtig. Mit Hilfe eines Ultraschalles können Nieren, Harnleiter, die Harnblase, die Hoden sowie die Prostata untersucht werden und unter anderem Steine, Tumore, Fehlbildung erkannt werden.

Im Bereich der Harnblase und Harnleiter lassen sich etwa Blasentumore, Restharn, Blasenwanddicke (z.B. bei Blasenentleerungsproblemen oder Vergrößerung der Prostata) gut darstellen. Mit der Sonographie von Hoden können Tumore, Entzündungen, aber auch gutartige Veränderungen wie Zysten entdeckt werden. Bei der Prostata wird die Sonographie in erster Linie vor Operationen, aber auch zur Verlaufskontrolle in der Therapie eingesetzt. Bei einer Prostataabklärung wird die Sonographie auch zusammen mit einer MRT eingesetzt (MRT fusionierte Prostatabiopsie), um Prostatakarzinome noch zielegenauer behandeln zu können.

Illustration eines Ultraschallgerätes

Ordination

Facharzt für Urologie
OA Dr. med. univ. Christian S. Kontur

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